{"id":65,"date":"2017-12-10T13:08:18","date_gmt":"2017-12-10T12:08:18","guid":{"rendered":"http:\/\/ur-tango.ch\/?page_id=65"},"modified":"2017-12-10T13:08:18","modified_gmt":"2017-12-10T12:08:18","slug":"projekt-ur-tango","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ur-tango.ch\/?page_id=65","title":{"rendered":"Projekt UR-Tango"},"content":{"rendered":"<p>Aus der Begegnung der beiden Tanzmusiken argentinischer Tango und Urner Volksmusik entsteht ein neuer Musikstil, der UR-Tango. Die\u00a0Urner Bev\u00f6lkerung ist dabei\u00a0eingeladen, am kreativen Prozess teilzuhaben und die Entwicklung mitzugestalten.<\/p>\n<p>Die Begegnung findet auf verschiedenen Ebenen statt:<\/p>\n<ul>\n<li>in der Arbeit mit Laienmusikern aus dem Kanton Uri<\/li>\n<li>in einer Folge von Begegnungen des Tangopianisten Robert Schmidt mit Urner Volksmusikern, in denen in einem kreativen Prozess der Austausch zwischen Tango und Volksmusik stattfindet und als deren Ergebnis Kompositionen von Urner Tangomusik, die UR-Tangos, entstehen<\/li>\n<li>in Konzerten von Berufsmusikern der beiden Genres Tango Argentino und Urner Volksmusik, in denen die Musiken zun\u00e4chst vorgestellt und am Projektende der UR-Tango pr\u00e4sentiert wird<\/li>\n<li>Dokumentation des musikalischen Ergebnisses durch die Produktion einer CD und eines Notenheftes.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bei entsprechender Beteiligung durch Urner Volksmusiker ist nicht ausgeschlossen, dass in Buenos Aires, der Entstehungsst\u00e4tte des Tango Argentino, Notiz genommen wird von der Weiterentwicklung des Tango Argentino in Uri. So k\u00f6nnte es passieren, dass Buenos Aires \u2013 und weitere Orte, in denen der Tango Argentino heute besonders aktiv gepflegt wird \u2013 \u201enach Uri schielen\u201c<\/p>\n<p><em>Der Tango<\/em> ist Ende des 19. Jahrhunderts in Buenos Aires und Montevideo entstanden. Er ist Musik und Tanz zugleich, und hat sp\u00e4testens seit den 80-er Jahren des 20. Jahrhunderts die ganze Welt erobert. In der sogenannten goldenen Epoche des Tangos zwischen etwa 1935 und 1950 entstanden viele noch heute ber\u00fchmte Orchester.<br \/>\nIm Jahre 2009 wurde der Tango zum Kulturerbe der Menschheit erkl\u00e4rt.<br \/>\nEine typische Tangomusikgruppe besteht aus Bandoneon, Violine, Klavier und Kontrabass.<\/p>\n<p><em>Die Volksmusik der Zentralschweiz<\/em> ist aus der Tanzmusik des 19. Jahrhunderts entstanden. Ab etwa 1900 bezeichnet der typische L\u00e4ndler neben dem \u00be Takt auch weitere einfache Rhythmen wie Schottisch, Polka, Marsch, Mazurka und Foxtrott.\u00a0 Sehr selten gab es einen L\u00e4ndler-Tango. Dieser konnte sich damals nicht etablieren. Eine typische modernere Besetzung einer L\u00e4ndlerkapelle besteht\u00a0 aus Klarinette, Schwyzer \u00d6rgeli, Kontrabass und Klavier.<\/p>\n<p>Hier setzt das Projekt <em>UR-Tango <\/em>an: Sowohl der Tango als auch der L\u00e4ndler sind Instrumental- als auch Tanzmusik, etwa zur gleichen Zeit entstanden und in beiden Kulturen fest verankert. In beiden Musiken sind ein Handzuginstrument, hier das Schwyzer \u00d6rgeli, dort das Bandoneon und weitere Melodieinstrumente wie Klarinette und Violine vertreten. Und: auch der heute vorwiegend melancholische Tango Argentino war urspr\u00fcnglich einmal fr\u00f6hlich.<\/p>\n<p>Die Urner Bev\u00f6lkerung wird mit dem Projekt UR-Tango eingeladen, den Tango als Tanz und Musik zu erleben und zu erlernen und die Entstehung eines neuen Urner Tangos, des UR-Tangos zu begleiten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Details und zeitlicher Rahmen:<\/h1>\n<h3>Startkonzert Fr\u00fchjahr 2016<\/h3>\n<p>Das Projekt beginnt mit einem Startkonzert:<\/p>\n<p>Im Theater Uri spielt ein renommiertes Tangoquartett aus der europ\u00e4ischen Hauptstadt des Tangos, Berlin, eine Konzerth\u00e4lfte. Die zweite Konzerth\u00e4lfte bestreitet ein professionelles Volksmusikensemble des Kantons Uri.<\/p>\n<p>Eine informelle Session nach dem Konzert bietet beteiligten Musikern die M\u00f6glichkeit einer ersten Ann\u00e4herung von Volksmusik und Tango. Sie ist f\u00fcrs Publikum \u00f6ffentlich.<\/p>\n<h3>Workshops Fr\u00fchjahr 2016 bis Herbst 2017<\/h3>\n<p>Musik:<br \/>\nDie Urner Laienmusiker k\u00f6nnen die typische Spielweise des Tango argentino in Workshops erlernen und am kreativen Prozess \u201eUR-Tango\u201c aktiv teilhaben. Geplant ist eine Zusammenarbeit mit dem Haus der Volksmusik in Altdorf. Gedacht sind etwa 12 fortlaufende Musikworkshops alle 4 \u2013 6 Wochen, geleitet durch Robert Schmidt.<\/p>\n<p>Tanz:<br \/>\nEs wird die M\u00f6glichkeit geboten, den Tangotanz wie auch typische L\u00e4ndlert\u00e4nze zu lernen. Auch hier sind mehrere Workshops f\u00fcr Interessierte geplant.<\/p>\n<h3>Begegnungen: Tango trifft Volksmusik. Kompositionsauftrag<\/h3>\n<p>Durch das Zusammentreffen von Robert Schmidt mit erfahrenen Musikern der Volksmusikszene sollen Impulse und Entwicklungen initiiert werden, die zur Komposition von 10-15 UR-Tangos f\u00fchren<\/p>\n<p>Die Begegnungen (Musik-Sessions) k\u00f6nnen \u00f6ffentlich sein und bilden im gemeinsamen Musizieren einen kreativen Prozess.<\/p>\n<p>Die Kompositionen als Ergebnisse dieses Prozesses werden bis Herbst 2017 abgeschlossen.<\/p>\n<h3>Schlusskonzert Winter 2017\/18<\/h3>\n<p>Beendet wird das Projekt mit der Vorstellung der UR-Tangos und den Ergebnissen der Musikworkshops durch ein Schlusskonzert. Es wirken sowohl Berufsmusiker als auch Laienensembles mit.<\/p>\n<h3>Dokumentation Fr\u00fchjahr 2018<\/h3>\n<p>Die komponierten Tangos werden sowohl als CD als auch als Notenheft erscheinen und die Erstauflage an die Urner Interessenten abgegeben. Zeitpunkt Fr\u00fchjahr 2018<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus der Begegnung der beiden Tanzmusiken argentinischer Tango und Urner Volksmusik entsteht ein neuer Musikstil, der UR-Tango. 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